Startseite Ziele Projekte Satzung Partner Kontakt Impressum


Translationale Neuroanatomie – Implikationen für die neurochirurgische Anwendung

In der täglichen neurochirurgischen Lehre wird sowohl von ärztlicher als auch studentischer Seite häufig ein Mangel an Kenntnissen hinsichtlich der anatomischen Verhältnisse im Bereich von Gehirn und Rückenmark bekundet. Hierfür sind sicherlich u. a. die dreidimensionale strukturelle Komplexizität und der Abstand von der anatomischen zur klinischen Ausbildung am Krankenbett verantwortlich. Umso wichtiger ist es jedoch, zum Verständnis von Dringlichkeit und Notwendigkeit gerade neurochirurgischer Therapiekonzepte, über ein profundes anatomisches Wissen zu verfügen.

Die komplexe drei-dimensionale Struktur des Gehirns ist selbst für klinisch Tätige häufig schwierig und bedarf adäquater Literatur und Schulung. Beides steht Studenten in nicht ausreichendem und/oder nicht zugänglichem Maße zur Verfügung. Finanzieller und zeitlicher Aufwand stehen deshalb aus Sicht der meisten Studenten in keinem Verhältnis zueinander – nicht zuletzt in Anbetracht nicht unerheblicher konkurrierender Lerninhalte.

Die Rolf Dierichs-Stiftung unterstützt im Rahmen dieses Projektes die Anschaffung und Nutzung eines speziellen, dreidimensionalen, anatomischen Computerprogramms (3B Scientific NeuroteacherTM) und anatomischer Modelle (lebensgroßer, Kunstschädel 3B Scientific BONElike™), welche es dem Studenten erleichtern, anatomische und therapeutische Zusammenhänge zu verstehen. Gerade operative Zugangsplanung und Abschätzung der Risiken werden besonders dargestellt. Die Studenten sollen somit über das Verständnis um die Notwendigkeit zum weiteren Eigenstudium angehalten werden.

Das Projekt soll somit in der Summe das neuroanatomische Wissen im klinischen Studienabschnitt nicht nur wiederholen, sondern viel mehr das Verständnis um die praktischen / neurochirurgischen Implikationen hinsichtlich Operations- und Therapieprinzipien ausbilden.

<-- zurück