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2010 | 2009 | 2008 | 2007 | 2006



Im Jahre 2008 wurden
folgende Projekte gefördert:


Herr Dr. med. Martin Marziniak,
Herr Prof. Dr. phil. Dr. med. Stefan Evers,
Herr Priv.-Doz. Dr. Dr. med. Gregor Kuhlenbäumer, Medizinische Fakultät der WWU Münster:
Untersuchung von Polymorphismen im Monoaminooxidase A-Gen und ihrer Bedeutung für den Therapieeffekt der Triptane bei Migränepatienten – eine pharmakogenetische Assoziationsstudie
.
Migräne ist die häufigste neurologische Erkrankung. Die häufigen Formen der Migräne, die Migräne mit und ohne Aura, sind genetisch komplex, d. h., sie sind durch die Interaktion mehrerer Gene und Umweltfaktoren bedingt.
In diesem Projekt soll an Migränepatienten untersucht werden, ob genetische MAO-A Polymorphismen ursächlich für den sehr häufigen (in 30 % der Fälle)
Wiederkehrkopfschmerz nach Triptaneinnahme und / oder das schlechte Ansprechen auf Triptane in einer Migräneattacke sein können. Pharma-kogenetische Untersuchungen zu diesem Thema liegen bisher nicht vor.

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Frau Prof. Dr. Gabriele Köhler,
Medizinische Fakultät der WWU Münster:
Ulltrastrukturelle Analyse alternativ aktivierter Makrophagen und dendritischer Zellen der Lunge in einem experimentellen, infektiös induzierten Asthmamodell
Das Forschungsprojekt wird dazu beitragen, die Funktion alternativ aktivierter Makrophagen sowie von alternativ aktivierten dendritischen Zellen bei Allergien und dem Asthma bronchiale durch ihre detaillierte morphologische subzelluläre Charakterisierung besser zu verstehen. Dies stellt für die Entwicklung dringend notwendiger pharmakologischer bzw. immuntherapeutischer Behandlungsmöglichkeiten des Asthma bronchiale eine wichtige Voraussetzung dar.

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Priv.-Doz. Dr. med. Meinhard Schiller,
Medizinische Fakultät der WWU Münster: Funktionelle Charakterisierung der Proteinkinase MSK1 für die Progression und Invasion epithelialer Tumore

Die Anzahl epithelialer Hauttumore ist weltweit dramatisch angestiegen. NMSC („non melanoma skin cancer“, NMSC) stellen einen erheblichen sozioökonomischen Kostenfaktor dar. Die wesentlichen karzinogene Ursache für die Entstehung dieser Tumore ist die kumulative Dosis des ultravioletten Lichtes und Mutationen im p53 Tumorsuppressor-Gen. Im Forschungsprojekt soll die Rolle von MSK1 bei der Initiation, Progession und Invasion von epithelialen Tumoren untersucht werden. Die gewonnenen Ergebnisse sind Grundlage für weiterführende Versuche am Tiermodell der Photokarzinogenese und Metastasierung von NMSC.

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Herr Dr. med. Dipl.-Psych. Udo Dannlowski,
Herr Priv.-Doz. Dr. Thomas Suslow,
Herr Dr. med. Carsten Konrad,
Medizinische Fakultät der WWU Münster:
Neurobiologische Korrelate automatischer emotionaler Prozesse bei depressiven Patienten

Die inhaltliche Zielsetzung des Projektes, also die Erforschung der automatischen Verarbeitungsprozesse emotionaler Inhalte bei schweren depressiven Störungen ist aus psychiatrischer Sicht hochrelevant. Das Projekt integriert die beiden Forschungsbereiche der experimentellen Psychopathologie – klassischer Weise eine Domäne klinischer Psychologen – mit neurobiologischer Forschung mittels funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT). Das geförderte Projekt kann das Verständnis der neurobiologischen Grundlagen von Auffälligkeiten der emotionalen Informationsverarbeitung und ihrer Bedeutung für die Krankheitsentwicklung bei Major Depression substantiell erweitern.

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Frau Dr. med. vet. Sylvia Merk,
Medizinische Fakultät der WWU Münster:
Die Erweiterung der Gene Analysis Plattform (GAP) zur Integration von Single Nucleotide Polymorphism (SNP) -Daten und zur gemeinsamen Auswertung von SNP- und Genexpressionsdaten

In den letzten Jahren wurden mehrere molekulargenetische Untersuchungsverfahren etabliert, die u.a. zum Verständnis der Pathogenese verschiedenster Krankheiten beitragen. Derartige Untersuchungsverfahren generieren erhebliche hochdimensionale Datenmengen, deren Verwaltung und Analyse von den klinischen Forschergruppen nicht geleistet werden kann. Mit der Gene Anlaysis Plattform (GAP) wurde ein umfassendes Konzept entwickelt und umgesetzt, das sowohl die Datenhaltung als auch die Datenanalyse ermöglicht. Die Einführung von Single-Nucleotid-Polymorphism (SNP)-Arrays ermöglicht eine Untersuchung entlang der Chromosomen mit einer noch höheren Auslösung. Sie werden u.a. eingesetzt, um bekannte Mechanismen der Tumorentstehung wie die Veränderung der Copy Number oder Loss of heterozygosity zu untersuchen. Kombiniert man beide Technologien, so ist es möglich, molekulare Mechanismen der Krankheitsentstehung hochaufgelöst zu untersuchen. Für die gemeinsame Visualisierung und Analyse von SNP- und Genexpressionsdaten wurde Rcnat entwickelt. Diese Software soll nun in die bestehende GAP-Plattform integriert werden, um eine standardisierte gemeinsame Auswertung zu ermöglichen und somit die klinische Grundlagenforschung zu unterstützen.

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Herr Dr. med. Stefan Reuter,
Frau Dr. med. Uta Schnöckel,
Medizinische Fakultät der WWU Münster:
Nicht-invasive, PET-basierte Diagnostik der Nierentransplantatabstoßung in Ratten

Nierentransplantationen sind das beste Nierenersatzverfahren in der Behandlung von dialysepflichtigen Patienten. Leider funktionieren ca. 40 % der Nieren nach einer Nierentransplantation innerhalb der ersten 10 Jahre nicht mehr. Eine Hauptursache für das Erliegen der Nierenfunktion nach Transplantationen sind die Abstoßreaktionen. Patienten mit einer Abstoßungsreaktion werden in der Regel vor einer Therapie nierenpunktiert. Als invasives Verfahren belastet die Nierenpunktion den Patienten und kann schlimmstenfalls zum Organverlust führen. In dem Projekt werden in einem Tiermodell der Abstoßung die Möglichkeiten des Einsatzes der FDG-PET-Technik für die Diagnostik der Abstoßungsdiagnostik untersucht. Die Hypothese ist, dass es möglich sein wird, eine Abstoßungsreaktion mit Hilfe der FDG-PET-Technik zu diagnostizieren.

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Herr Dr. rer. nat. Christian Stock,
Medizinische Fakultät der WWU Münster:
Funktion von Protonenkanälen bei der gerichteten
Migration humaner Melanomzellen

Die Arbeiten zur Beweglichkeit von Tumorzellen in Abhängigkeit von Protonenkonzentrationen in der Zelle, außerhalb der Zelle sowie direkt an der äußeren Zelloberfläche sind auf dem Gebiet der medizinischen Grundlagenforschung einzuordnen. Eine genauere Kenntnis über die Zusammenhänge zwischen der Tumorzellmigration und dem typischerweise sauren pH-Wert im schnell wachsenden Tumor, dem pH-Wert am Rande des Tumors sowie dem von den Zellen selbst regulierten pH-Wert an deren Zelloberfläche kann die Grundlage für die Entwicklung und Austestung neuer Therapeutika oder Zytostatika bilden. Im Mittelpunkt steht dabei die Protonenbewegungen durch die Plasmamembran, insbesondere vermittelt durch ein Na*/H-Austauscher-Protein und durch Protonenkanäle. Die Funktion von Protonenkanälen bei der Migration von Melanomzellen soll untersucht werden.

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Herr Dipl. Psych. Andreas Behnken,
Herr Priv.-Doz. Dr. Peter Zwanzger,
Medizinische Fakultät der WWU Münster:
Der prognostische Wert des Dexamethason/CRH-Tests in der Evaluation persistierender neuropsychologischer Dysfunktionen bei affektiven Störungen in Remission

Die Pathogenese affektiver Störungen ist komplex und umfasst sowohl neurobiologische als auch psychologische Faktoren. Unter den neurobiologischen Faktoren spielt die Dysregulation des Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden (HPA) Systems eine besondere Rolle. Untersuchungen an depressiven Patienten zeigen, dass Veränderungen des Stresshormonsystems in Form eines Hypercortisolismus für die Entstehung affektiver Störungen eine entscheidende Bedeutung haben. Ein besonderes Problem in der Langzeitbehandlung depressiver Störungen stellen persistierende kognitive Beeinträchtigungen dar, die sich im Gegensatz zur klinischen Symptomatik z.T. nur unzureichend zurückbilden und selbst im Stadium der Remission persistieren. In diesem Zusammenhang werden kognitive Defizite nicht mehr als ein Epiphänomen affektiver Störungen, sondern vielmehr als Konsequenz neurophysiologischer Störungen in betroffenen funktionellen Netzwerkstrukturen angesehen. Zahlreiche Untersuchungen legen nahe, dass die bei affektiven Störungen bekannte Dysregulation des HPA-Systems mit kognitiven Einschränkungen assoziiert ist. Darüber hinaus stehen Gedächtniseinschränkungen im Zusammenhang mit hippocampalen Volumenminderungen, die als Folge von neurotoxischen Effekten einer chronisch erhöhten Glukokortikoidkonzentration an den Dendriten hippocampaler Neurone erklärt werden. Im beantragten Projekt soll daher der Zusammenhang zwischen HPA-Achsen-Aktivität und neuropsychologischen Beeinträchtigungen an Patienten mit depressiver Erkrankung im Stadium der Remission untersucht werden.

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Frau Prof. Dr. Sonja Ständer,
Medizinische Fakultät der WWU Münster:
Molekularbiologische Untersuchungen zur antipruritischen Wirkung von Antihistaminika, Cyclosporin A und Aprepitant

Chronischer Juckreiz ist ein quälendes Symptom vieler dermatologischer und systemischer Erkrankungen. Bei langer Krankheitsdauer kann es zu der Entwicklung einer Prurigo nodularis kommen; eine Erkrankung mit stark juckenden, generalisiert auftretenden Knoten. Histologische Untersuchungen dieser juckenden Knoten beschreiben Veränderungen kutaner Zellen wie die Proliferation von Keratinozyten, Fibroblasten, Nervenfasern in Epidermis und Dermis, Vermehrung von Neuropeptiden (z. B. Substanz P), Verdichtung des kollagenen Bindegewebes und Vorhandensein eines entzündlichen Infiltrates. Dabei sind die molekularen Mechanismen, die zu diesen Veränderungen führen, unbekannt. Dieses Forschungvorhaben wird klären inwieweit Entzündungszellen an der Entwicklung der Erkrankung beteiligt sind und ob eine anti-inflammatorische bzw. immunmodulierende Therapie in die Pathogenese eingreift und somit eine neue Therapieoption darstellt.

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Herr Priv.-Doz. Dr. Tobias Stupp,
Medizinische Fakultät der WWU Münster:
Pilotprokekt: „Praktische Einführung in die mikroskopische Chirurgie anhand der virtuellen Umgebung eines Operationssimulators”

Die Mikrochirurgie nimmt in vielen Fachrichtungen der modernen Medizin einen immer wichtigeren Stellenwert ein. Studierende sollten frühzeitig über die Besonderheiten der mikroskopischen Chirurgie informiert und entsprechend ausgebildet werden. Im Rahmen eines einwöchigen Kursus sollen interessierte Studenten über die theoretischen Grundlagen der aktuellen mikroskopischen Chirurgie und die besonderen Anforderungen an den Chirurgen informiert werden. Die Teilnehmer sollen anhand praktischer Übungen die besonderen Schwierigkeiten der mikroskopischen und speziellen intraokularen Mikrochirurgie erfahren, um die persönliche Eignung für diese Techniken einschätzen zu können.

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Herr Dr. med. Emile Rijcken,
Frau Dr. med. Esther Bonrath,
Medizinische Fakultät der WWU Münster:
Verbesserung laparoskopischer Operationsfähigkeiten durch Simulation an einem Laparoskopie-Trainer

Aufgrund der Verknappung der Ressourcen gilt es, neue Wege zu suchen, wie die chirurgische Ausbildung bereits vor dem Einsatz im Operationssaal optimiert werden kann. Dies kann ähnlich wie in der Luft- und Raumfahrttechnik durch Simulatoren erreicht werden, mit denen sich Lernkurven reduzieren, operative Ergebnisse verbessern und eine erhöhte Patientensicherheit erzielen lassen. Ziel des Projektes ist die Erarbeitung experimenteller Grundlagen für innovative Ausbildungsstrategien vor allem in der minimal invasiven Chirurgie. Ein laparoskopisches Trainingsmodul soll etabliert werden, mit dem sich das Lernverhalten von unerfahrenen (Studierende), wenig erfahren (Assistenzärzte) und erfahrenen (Oberärzte) Chirurgen untersuchen lässt. Die „black-box“-Laparoskopie-Einheit ist der im Operationssaal verwendeten Technik sehr ähnlich, damit die Probanden bereits am Simulator den Umgang mit den realen Instrumenten an handgefertigten Modellen erlernen. Hierfür fördert die Stiftung die Anschaffung eines MIC Trainingsmodelles und die für 1 Jahr benötigten Verbrauchsmaterialien.

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Dr. Thomas Bauer,
Medizinische Fakultät der WWU Münster:
Projekt „Innovative Öffentlichkeitsarbeit”

(Fortführung aus 2007)

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Prof. Volker Arolt,
Medizinische Fakultät der WWU Münster:
StipVisite, 10 Stipendien 2008
Stipendienprogramm „StipVisite“ –
Förderung innovativer Lehre an der medizinischen
Fakultät Münster (wie auch im Jahre 2007)

Studierende sollen die Rahmenbedingungen ihres Studiums unter die Lupe nehmen und dabei entdeckte Verbesserungsmöglichkeiten als Vorschlag beim Dekanant einreichen.



Studentenorchester Münster:

  • Orchesterreise nach Bayreuth und Weiden in der Oberpfalz
  • Erstellung eines Corporate Design
  • Erweiterung der Webseite
  • Renovierung des Proben- und Gemeinschaftsraums „Kapelle”
  • Anschaffung von Orchester-Equipment

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Stiftung*Bürger für Münster:
Projekt „START”.

Im Projekt „START” vergibt die Stiftung*Bürger für Münster zusammen mit der gemeinnützigen Hertie-Stiftung in Frankfurt Schülerstipendien für besonders begabte und engagierte Zuwandererkinder. In dieses Programm sind im Februar 2006 auch fünf jungen Schüler und Schülerinnen aus Münster und Umgebung aufgenommen worden.

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Förderung des Projektes „a place for kids“
der Henry Maske Stiftung
:
Unterstützung für „a place for Kids” zur musikalischen Betreuung von Jugendlichen und Kindern.

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Westfälische Gesellschaft
für Artenschutz e. V. (WGA):
Förderung der BioCity im Allwetterzoo Münster

Die „BioCity“ ist ein modernes Wissens- und Medienzentrum im Eingangsbereich des Allwetterzoo Münster. Im Ausstellungsbereich werden Probleme angesprochen und Lösungsansätze aufgezeigt, um die Zoobesucher zu animieren, auch selber etwas für den Erhalt der Vielfalt zu tun. Die angrenzende Forscherwerkstatt bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, eigenständige „Forschungsprojekte” unter fachlicher Betreuung durchzuführen.
Hierzu fördert die Stiftung die Anschaffung einer Informationssäule zum Thema Amphibienkrise für den Ausstellungsbereich sowie ergänzende fachliche Betreuung für die Forscherwerkstatt über 5 Jahre.


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